Franke & Company: die Markenmacher

 

Elbblick wagt den Blick in die Zukunft – und trifft hierfür auf eine Firma der Gegenwart.

Gelesen hatte ich vor einigen Tagen, dass jeden Konsumenten, also uns allen, täglich etwa 6000 Werbebotschaften bombardieren. Dabei stellte sich mir die Frage, wie Unternehmen sicherstellen können, dass gerade ihre Werbebotschaft im Kopf und vor allem im Gefühl des angesprochenen Konsumenten hängen bleibt. Und sich am Ende positiv auf das Kaufverhalten auswirkt – darum geht es ja schließlich. Die Werbebudgets sind bekanntermaßen groß – die Wirkung aber schwer messbar und die Strategie dahinter oft undurchsichtig. Aber stimmt mein Eindruck auch?

Das Thema „Shopperverhalten und dessen Beeinflussung“ scheint nicht nur mich zu interessieren. Auch das ZDF hat sich in diesem Winter diesem Themenfeld gewidmet und den begehrten Sendeplatz um 20:15 Uhr für eine aufwendige Reportage zur Verfügung gestellt. Nach der Ausstrahlung der ZDFzeit Sendung „Achtung, Kundenfalle!“ traf ich die sympathischen Protagonisten der Franke & Company Strategy and Entertainment GmbH zu einem Kaffee in der Hamburger City.

Ich stellte meine Ausgangsfrage zur Wirksamkeit von Werbung an Dr. Marie-Kristin Franke, die nach ihrer Vertretungsprofessur für Marketing an der Universität Hamburg und der Leitung diverser Markenstrategieprojekte für Großunternehmen mit ihrem Bruder Fabian Franke den Weg in die Selbständigkeit gegangen ist. Die Antwort bestätigte meinen Verdacht, dass in diesem Thema sehr viel Potential für mehr Effizienz und höhere Unternehmensumsätze steckt:

 

„Viele Unternehmen definieren ihre Marketingstrategie nach dem Motto: Wer mir heute nicht zuhört, muss mir eben morgen zuhören. Dabei geht es in vielen Marketingstrategien nach wie vor darum, eine möglichst große Reichweite und eine hohe Frequenz der Werbebotschaft zu erlangen. Ob dabei die potentiell kauffreudigen Konsumenten so angesprochen werden, dass sie ein positives Erlebnis mit der Werbebotschaft verbinden und sich an das beworbene Produkt und das Unternehmen erinnern können und schließlich am Point of Sale den Kauf tatsächlich tätigen, wird dabei häufig sträflich vernachlässigt.“, so Franke.

Natürlich ist es immer einfach, Schwierigkeiten anzusprechen. Gibt es für diese genannten Herausforderungen auch Lösungen?, frage ich stellvertretend für alle Firmen, die keine Budgets der Großkonzerne haben.

„Fakt ist aus praktischer als auch aus wissenschaftlicher Sicht, dass erfolgreiche Marken heutzutage innovative Erkenntnisse und Herangehensweisen bitter nötig haben. Folglich sind eine stringente und differenzierende Markenführung und -kommunikation so wichtig wie nie zuvor, um dabei zu helfen, das eigene Produkt bzw. die eigene Dienstleistung von der Konkurrenz abheben zu können. Dieses Hervorstechen ist gerade für kleine Unternehmen und für lokale Marken existentiell wichtig, um mit geringen Werbeetats im Krieg der Werbebotschaften bestehen zu können.“

 

Was kann ich nun z.B. als kleines oder mittelgroßes Unternehmen mit geringem Werbeetat tun, um meine Werbeaktionen so zielführend und treffsicher als möglich gestalten zu können? Ist es überhaupt möglich, mit geringen Mitteln aufzufallen – und zwar genau den potentiellen Kunden, für die mein Produkt von Interesse sein könnte?

 

„Bei Franke & Company heißt es, die Mischung macht’s. Der Ausgangspunkt ist stets die (Marken)Strategie – das MUSS für jede gute Markeninszenierung, die leider im Business-Alltag zu häufig unter den Tisch fällt. Strategie heißt bei Franke & Company, alles dafür zu tun, dass eine Marke eine einzigartige und im Markt unverwechselbare Kontur erhält. Dafür nutzen wir das Beste auf Wissenschaft und Praxis. Die zweite geheime Zutat ist Entertainment. Entertainment heißt, Emotionen und Erlebnisse im Zusammenhang mit der Marke zu schaffen! Dabei wird Lust auf die Marke gemacht und die Marke in der Folge als etwas Besonderes wahrgenommen. Besonderes wird immer erinnert und – ganz wichtig – mit anderen potentiellen Kunden freiwillig geteilt. Dazu muss man wissen, dass bis zu 50% unserer Kaufentscheidungen von Empfehlungen beeinflusst werden.“, erklärt Fabian Franke.

Bevor ich mich von den Geschwistern Franke verabschiede, stelle ich noch eine letzte Frage: Soweit ich von Euch im Vorfeld gehört habe, versteht Ihr Euch nicht als klassische Beratungsagentur sondern als Möglich-Macher. Was heißt das?

„Wir lassen unsere Kunden mit der gemeinsam entwickelten Strategie nicht alleine. Wir organisieren auf Wunsch die o.g. Erlebnisse. Wir machen die Marke mit dem Kunden sichtbar, berührbar und einzigartig. Nicht auf dem Papier, sondern im realen Konsumentenumfeld. Wir arbeiten „Taylormade by Franke“, d.h. wir schneidern jede Lösung individuell auf Basis der Struktur und Bedürfnisse unserer Kunden. Dazu bieten wir zusätzlich Coaching und Training für die Entwicklung firmeneigener (Marken)Strategien an und begleiten unsere Kunden auf dem Weg zum nachhaltigen Erfolg.“, erläutert Marie-Kristin Franke.

Kennt Ihr Marken und Unternehmer, für die all dies interessant ist? Dann erzählt ihnen von Franke & Company! Ich werde es auch tun.

Mehr zu der Arbeit von Franke & Company, ihrem Branding-Ansatz und dem Coaching- und Workshop-Programm findet Ihr unter http://www.frankecompany.de

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