175 Jahre alte Tradition aus Hamburg: Helbing Kümmel

Über 175 Jahre alte Tradition aus Hamburg

Helbing Kümmel

Wer an Hamburg denkt, denkt oft an eins: Michel, Elbe, Alster. Doch auch Traditionsmarken stehen für die Hansestadt – so wie der Helbing Kümmel, der vor über 175 Jahren in Hamburg entstand. Auch nach vielen Jahren ist der Helbing eine der beliebtesten Spirituosen und das Rezept ist seit Jahrzehnten absolut geheim.

Dem Kaufmann Heinrich Carl Schimmelmann kann man es verdanken, dass der damalige bekannten Brennmeister Samuel Ernst Helbing aus Dresden nach Ahrensburg und somit in die Nähe von Hamburg kam. Da Schimmelmann ein guter Gastgeber war, bat er Helbing, eine Spirituose zu brennen, die er seinen Gästen anbieten konnte. Der Brennmeister stieß rasch auf den Kümmel als regionales Produkt und entwarf einen Schnaps mit einer Trinkstärke von nur 35 Prozent, damit auch die Damen diese Köstlichkeit genießen konnten. Wie es der Zufall wollte, erwarb Helbing die Brauerei und Brennerei in Wandsbek, die später sein Sohn Johann Christian kaufte.

Die nächste Generation, genauer gesagt Johann Peter Hinrich Helbing, ebenfalls exzellenter Brennmeister, entwickelte das Rezept seines Großvaters weiter und es entstand eine für die damalige Zeit einzigartige und hochwertige Spirituose: der Helbing Kümmel. Über Hamburgs Grenzen hinaus wurde der Helbing Kümmel bekannt. Nach dem Tod von Johann Peter Hinrich Helbing übernahm der zweitjüngste Sohn die Brennerei. Er entpuppte sich noch mehr als Geschäftsmann als seine Vorfahren, denn er legte nicht nur ein Augenmerk auf die Spirituosenproduktion, sondern entwickelte auch die für einen Alkoholprozess unabdingbaren Zusatzstoff Hefe weiter und nahm Hefe in seine Produktion auf. So wurde aus der Brennerei auch ein Hefewerk und für die damalige Zeit (um 1886) war Helbing einer der größten Hefeproduzenten Deutschlands. Für Hamburg gewann die Firma stark an Bedeutung: als Arbeitgeber, sein soziales Engagement und für die Wirtschaft.

Nach Jahrzehnten übernahm 1974 die Familie Matthiesen, die bereits im Im- und Export von Spirituosen tätig war, die Brennerei und mit ihm den Helbing Kümmel. Ziel war es, dieses „Hamburger Juwel“ zu erhalten und auch heute noch wird der Kümmel haargenau nach Helbings damals entwickeltem Geheimrezept gebrannt. In schnelllebigen Zeiten, in denen Produkte angepasst, verändert oder „moderner“ gemacht werden, ist es ein hohes Gut und ein schönes Zeichen, wenn ein Traditionsprodukt in seiner Originalität weiter besteht.

Rezeptur:

Helbing wird unverändert wie vor über 175 Jahren hergestellt. Ausgangsstoff sind die sichelförmigen Samen der weißblühenden Doldenpflanze „Carum carvi“, auch bekannt als Kümmel. Das Gewürz gilt als besonders bekömmlich und wird auch als Heilpflanze eingesetzt. Zur Herstellung von Helbing werden erlesene Kümmelsamen mit reinem Getreidealkohol der höchsten Qualitätsstufe „extra fein“ angesetzt und schonend destilliert. Ergebnis der aufwändigen Produktion ist ein Kümmel höchster Qualität mit feinblumigem Aroma, weichem Geschmack und dezentem Kümmelaroma. Seine milde Würze steht für beste Bekömmlichkeit und macht ihn bei Männern und Frauen so beliebt.

Über Markeneigner Borco:

Markeneigner von Helbing Kümmel ist das Hamburger Familienunternehmen Borco-Marken-Import. Borco, mit Sitz in Hamburg, ist einer der größten deutschen und europäischen Produzenten und Vermarkter internationaler Spirituosen-Marken. Das Portfolio des leistungsstarken, inhabergeführten und unabhängigen Unternehmens darunter u.a. auch Sierra Tequila und Fernet-Branca, deckt fast alle wichtigen internationalen Segmente ab und ist in seiner Stärke und Geschlossenheit sicher einmalig. Über 20 Marken nehmen einen ersten oder zweiten Platz in der Gunst der deutschen Konsumenten ein.

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